Jenseits von Strafe

Zum Tag der politischen Gefangenen am 18. März 2026 laden wir euch zu einem spannenden Workshop ein:

„Jenseits von Strafe: mit Transformative Justice zu einer gerechten Gesellschaft ohne Gefängnisse!?“

Wann? Dienstag, 17. März, 18 Uhr
Wo? LiZA, Die Freiheit 19

mit Paulina und Thomas: Paulina war für mehrere Jahre in der Gefangenenunterstützung aktiv. Thomas beschäftigt sich seit drei Jahrzehnten auf praktischer Ebene mit Gefängniskritik und Abolitionismus.

In einem interaktiv gestalteten Workshop sollen sich nach einem Input seitens der Referent*innen, die Teilnehmenden mithilfe von Textbeispielen mit den Ideen von Strafe, Straflust, Gefängnis und der Alternative in Gestalt von transformativen Gerechtigkeitsvorstellungen auseinandersetzen. Im Anschluss werden die in den Kleingruppen erarbeiteten Erkenntnisse in der Gesamtgruppe diskutiert. Ziel des Workshops ist es, das verinnerlichte System des Strafens zu reflektieren und die Sensibilität für alternative Formen von Gerechtigkeit, jenseits von typischen Strafmechanismen, zu wecken.

Rheinmetall Entwaffnen: Info- und Austauschabend

WICHTIG: Solltet ihr im Nachgang der RME-Aktionen in Köln Post bekommen, bleibt erstmal ruhig! Zu polizeilichen Vorladungen als Beschuldigte*r oder Zeug*in müsst und solltet ihr nicht gehen, meldet euch stattdessen gern bei uns: kassel@rote-hilfe.de.

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Zu tausenden sind wir im Sommer beim Rheinmetall Entwaffnen Camp zusammengekommen, haben uns vernetzt und erfolgreich die Rüstungsindustrie und ihre Komplizen blockiert. Gemeinsam haben wir einen der größten Momente der antimilitaristischen Bewegung in Deutschland in den letzten Jahrzehnten geschaffen. Der Staat wollte uns diesen Erfolg nicht gönnen und hat versucht uns mit Gewalt und Repression einzuschüchtern – doch wir trotzten selbstbewusst der Schikanen.

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Filmvorführung: Wir sind so frei

Donnerstag, 31. Juli, 18 Uhr im LiZa

In „Wir sind so frei“ porträtieren die Filmemacher Christian Lehmann-Feddersen und Alf Schreiber eine Vielzahl von Aktivistinnen und Aktivisten, deren Leben durch den G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg und ihren Widerstand gegen das bestehende kapitalistische System miteinander verknüpft sind.

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Überleben in Haft – 27 Jahre hinter Gittern

Zum Tag der politischen Gefangenen am 18. März lädt die Rote Hilfe Kassel zu einem Gespräch mit Thomas Meyer-Falk ins LiZA ein.

Thomas Meyer-Falk lebte sieben Jahre im Normalvollzug, zehn Jahre isoliert, zehn Jahre in Sicherungsverwahrung – und hat sich in der ganzen Zeit nicht unterkriegen lassen. „Überleben in Haft – 27 Jahre hinter Gittern“ weiterlesen

Workshop: Briefe schreiben in den Knast

Aktuell sitzen so viele Antifaschist*innen im Knast, wie schon lange nicht mehr. Wir wollen unsere Genoss*innen im Knast nicht alleine lassen.

Briefe schreiben ist ein einfaches und effektives Mittel, um die soziale Isolation im Knastalltag zu durchbrechen. Sie bringen Abwechslung, ermöglichen Gespräche und zeigen, das wir unsere Genoss*innen nicht vergessen haben. Briefe geben Mut, sich nicht unterkriegen zu lassen.

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