Rote Hilfe Sprechstunde am 19.11.2021 18-20 Uhr

Am Freitag, den 19.11.21 (Immer am 3. Freitag) findet die Antirepressions-Sprechstunde der Roten Hilfe Kassel im Kurdischen Kulturverein, in der Kurt-Schumacher-Straße 5 statt (Tür zwischen den beiden Asiatisch/Afrikanischen-Lebensmittelmärkten, dann 3. Stock. Aufzug vorhanden) Wenn ihr rechtliche Fragen habt oder von politischer Repression betroffen seid und Unterstützung sucht, kommt vorbei. Wir sind von 18-20 Uhr für euch da.

Bei akutem Stress mit Repression könnt ihr uns auch  einfach per Mail erreichen und ein persönliches Gespräch mit uns ausmachen.
kassel@rote-hilfe.de

Unsern PGP-Key findet ihr hier auf dem Blog.

 

EINER VON NEUN… GEMEINT SIND WIR ALLE!

SolikneipeOkt17

Im Zuge einer neuen Repressionswelle gegen Anarchist*innen in Italien
ist zuletzt auch ein Freund von uns inhaftiert worden, der seit ein paar
Jahren in Torino (Norditalien) lebt. Er wurde zusammen mit acht weiteren
Aktivist*innen im Mai 2017 in Turin festgenommen. Seitdem sitzen die
meisten von ihnen in Untersuchungshaft und Hausarrest. Inzwischen liegt
eine Anklageschrift gegen die Aktivist*innen vor, in denen ihnen bspw.
Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie Freiheitsberaubung von
Polizist*innen vorgeworfen wird. Die Staatsanwaltschaft fordert drei
Jahre Haft. Der Prozess wird immer weiter verschoben, der neue
(aktuelle) Verhandlungstermin ist der 02.11.2017.
Repression braucht Solidarität – lasst uns gemeinsam unsere Solidarität
mit den Inhaftierten ausdrücken. Repression kostet Geld, wir möchten
Spenden sammeln, Euch über die Situation informieren und gemeinsam mit
Euch darüber nachdenken, welche Möglichkeiten der
grenzenüberschreitenden Solidarität es geben kann.
Daher freuen wir uns, wenn ihr zahlreich kommt und mit uns auf die
Verteidigung der Freiheit anstoßt! Es gibt Getränke und Musik – und wenn
es nicht regnet, zieht Euch warm an, um ein bisschen am Feuer zu sitzen!

Solidarität mit den GenossInnen der SGDF – Den Terror mit unserer Solidarität überwinden

Veranstaltung mit einem Überlebenden des Anschlags in Suruç, der über die Ereignisse an diesem Tag und die aktuelle politische Lage in Nordkurdistan/Türkei berichtet

Die Ortsgruppe Kassel der Roten Hilfe und die Föderation der ArbeitsImmigranten aus der Türkei in Deutschland e.V. (AGIF) laden am Donnerstag den 03. März 2016 um 19:00 Uhr zu einer Veranstaltung im Autonomen Zentrum (AZ), Holländischestr. 204c ein.

suruc

Am 20. Juli 2015 detonierte auf dem Gelände des Amara Kulturzentrums in Suruç eine Bombe inmitten einer Gruppe von mehreren hundert Jugendlichen und riss 33 von ihnen in den Tod.Der Anschlag war ein gezielter Angriff des sogenannten Islamischen Staates (IS) auf die Föderation der sozialistischen Jugendvereine (SGDF). Etwa 300 aus der gesamten Türkei angereisten Mitglieder dieser linken Jugendorganisation hatten sich zum Ziel gesetzt, ihren Sommerurlaub in der umkämpften und vom Krieg nahezu zerstörten Stadt Kobanê zu verbringen, beim Wiederaufbau zu helfen und Hilfsgüter dorthin zu transportieren.

Der Anschlag, begangen von einem IS-Selbstmordattentäter, wurde vom türkischen Regime genutzt, um umfangreiche Razzien durchzuführen und über tausend linke Oppositionelle in der Türkei zu inhaftieren. Ebenso diente er als Vorwand für Bombardierungen der türkischen Armee, die sich in erster Linie gegen Stellungen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) richteten und so den begonnenen Friedensprozess zum Erliegen brachten.

Seit jenem Anschlag hat sich das politische Klima in der Türkei zunehmend verschärft. Der weitere IS-Anschlag auf eine Friedensdemonstration in Ankara, die militärische Einkesselung mehrerer kurdischer Städte mit zahlreichen Toten bestimmen die Situation in der Türkei, die mit der erneuten absoluten Mehrheit der AKP im türkischen Parlament immer weiter eskaliert.

Wir wollen die Opfer des Anschlags in Suruç nicht allein lassen und rufen zur aktiven Solidarität mit den Verletzten und den Hinterbliebenen der getöteten GenossInnen auf. Unsere Absicht ist es außerdem zu verhindern, dass der Terror des IS und des AKP-Regimes Solidaritätsprojekte der linken Bewegung in der Türkei mit den Menschen in Kobanê unterbindet.

Benötigt werden Gelder für Grabstätten der getöteten AktivistInnen. Sowohl die Hinterbliebenen als auch die Schwerverletzten brauchen in vielen Fällen längerfristige psychologische Betreuung. Auch die ärztliche Versorgung, Medikamente und Hilfsmittel wie Rollstühle sind von den betroffenen Familien und der SDGF alleine nicht aufzubringen.

Aus diesem Grund rufen wir zu einer Spendenkampagne auf. Jeder Beitrag ist ein Zeichen internationaler Solidarität und hilft konkret, diese notwendige Versorgung und Betreuung zu gewährleisten.

Kontoverbindung: Verein für internationale Freundschaft und Solidarität e.V. / IBAN: DE30 1001 0010 0656 3151 07 / BIC: PBNKDEFF / Stichwort: SGDF

Web: sgdfsoli.blogsport.de

Datum und Zeit: Donnerstag 03. März 2016 – 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Autonomes Zentrum (AZ), Holländischestr. 204c, Kassel

Veranstalterin: Föderation der ArbeitsImmigranten aus der Türkei in Deutschland e.V. (AGIF) & Rote Hilfe – Ortsgruppe Kassel. Unterstützt von ak racoons & task, antifaschistische Gruppen aus Kassel.